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Aktuell
Gute-Arbeit-Newsletter Hugo Ennemoser , Stellvertr. Vorsitzender der AfA-Unterfranken freut sich auf eine gute Zusammenarbeit. Herzlichen Glückwunsch zur Wahl.
Heil: Schavan betreibt Schaufenster-Politik
Zu den heutigen Äußerungen von
Bundesbildungsministerin Schavan
erklärt SPD-Generalsekretär Hubertus Heil:
Frau Schavan betreibt mal wieder
Schaufenster-Politik. Vier Jahre
lang war sie Wissenschaftsministerin und hat
die Kritik von
Studierenden und Lehrenden an der Umsetzung des
Bologna-Prozesses
ignoriert. Jetzt, da sie nichts mehr zu
entscheiden hat, täuscht sie
Aktion vor. Frau Schavan und ihre Partei stehen
für Studiengebühren.
In CDU und CSU mehren sich die Stimmen, die das
BaföG abschaffen
wollen. Dazu schweigt Frau Schavan, die in der
Vergangenheit selbst
als BaföG-Gegnerin in Erscheinung getreten ist
und Studiengebühren
propagiert hat. Zudem würden die im
CDU-Wahlprogramm versprochenen
Steuergeschenke unweigerlich zu Kürzungen im
Bildungsbereich bei Bund
und Ländern führen. Auch hier schweigt Frau
Schavan. Stattdessen
bezeichnete sie die Bildungsstreiks als
"gestrig".
Deutschland braucht einen neuen Aufbruch in der
Bildungs- und
Wissenschaftspolitik. Die SPD will eine vernünftige
Umsetzung des
Bologna-Prozesses: Die Bachelor-Studiengänge müssen
überprüft werden
und die Regelstudienzeit flexibler gestaltet
werden. Das
Master-Studium muss möglich sein, die engen
Quoten gehören
abgeschafft. Sozialdemokraten stehen für die
Abschaffung von
Studiengebühren.
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Bologna-Reform: Schavans "Runder
Tisch" bleibt ohne Ergebnis
Anlässlich der heutigen Gespräche von
Bundesministerin Schavan mit
Studierenden und Hochschulvertretern zu
Problemen der Studienreform
erklärt der bildungs- und forschungspolitische
Sprecher der
SPD-Bundestagsfraktion Ernst Dieter Rossmann:
Erneut konnte Schavan mit einer hastig
gestrickten
Image-Rettungsaktion nicht Punkten. Der heutige
bildungspolitische
"Runde Tisch" in ihrem Ministerium
mit Studierenden und
Hochschulvertretern hatte genau die erwarteten
Ergebnisse: nämlich
keine. Dies liegt nicht nur daran, dass der
Bund in Fragen der
Studienreform keine Zuständigkeiten hat. Es
liegt vor allem an den
persönlichen Überzeugungen der
stellvertretenden CDU-vorsitzenden
Schavan, die zu keinem Zeitpunkt mit der
offenen Protestform des
"Bildungsstreiks 2009" oder mit den
Hauptanliegen der Teilnehmer
etwas anfangen konnte - und dies ja auch öffentlich
gesagt hat. Heute
wissen wir, das nicht die Forderungen der
hunderttausend und mehr
Schülerinnen und Schüler sowie Studierenden
"gestrig" waren, sondern
die Ministerin selbst. Der "Schavanismus"
aktionistisch einberufener
"Runder Tische" ersetzt jedenfalls
kein aktives verantwortliches
Handeln - am wenigsten in der Bildungspolitik.
Nach den "Runden Tischen" zur
Gentechnik und auch zur
Hochschulzulassung versucht Schavan erneut mit
einer einmaligen
Gesprächsrunde aus den negativen Schlagzeilen
zu kommen.
Nachdem Sie die Kritik der Studierenden zunächst
brüsk als "gestrig"
zurückwies, die Initiatoren sogar in die Nähe
linksautonomer Chaoten
rückte, verspricht sie nun geläutert sogar
Nachbesserungen bei der
oft kritisierten Studienreform zu Bachelor/Master-Studiengängen.
Die
Diskussion mit den "Gestrigen" hat
Frau Schavan offenbar doch neue
Erkenntnisse gebracht. Allerdings gab es in den
vergangenen vier
Jahren aus dem Schavan-Ministerium keine
einzige Initiative zur
besseren Umsetzung der Studienreformen. Dies wäre
ihr Job gewesen,
selbst wenn der Bund hier nicht Hauptakteur
ist. Ebenso kein Wort zum
Ausbleiben der einst versprochenen kürzeren
Studienzeiten und
sinkenden Abbrecherquoten. Insgesamt somit auch
Fehlanzeige dieses
"Runden Tisches" zu konkreten
Ergebnissen.
Die SPD dem entgegen hat das intensive Gespräch
mit Schülerinnen und
Schüler sowie Studierenden bereits begonnen.
Das Studium muss wieder studierbar werden und
Spielräume für mehr
Eigenverantwortung und mehr Lernautonnomie eröffnen.
Nur so erhält
das Studium wieder die Chance, auch persönlichkeitsbildend
und
ändernd wirken zu können. Das beides
vereinbar ist zeigen positive
Umsetzungsbeispiele an vielen Hochschulen. Wir
müssen den Zugang zu
Master-Studiengängen deutlich verbreitern und
entsprechend ausbauen.
Nicht die BA/MA-Studiengänge sind das
eigentliche Problem, sehr wohl
aber ihre schlechte Umsetzung in den Ländern.
Der "Runde Tisch" kreiste über diese
Fragen und gebar nicht einmal
eine Maus. Aber vielleicht denkt die Ministerin
ja auch von dem
Bildungsstreik, dass dieser ebenfalls ein
"Einzelfall" ist, aus dem
keine Schlüsse gezogen werden sollten. Für
eine Bildungsministerin
wäre dies allerdings mehr als inakzeptabel.
Gesetz zum Schulobstprogramm an den
Vermittlungsausschuss überwiesen
Anlässlich der Überweisung des "Gesetzes
zur Durchführung des
europäischen Schulobstprogramms" an den
Vermittlungsausschuss erklärt
der zuständige Berichterstatter der
Arbeitsgruppe Ernährung,
Landwirtschaft und Verbraucherschutz der
SPD-Bundestagsfraktion
Volker Blumentritt:
Frau Aigner muss jetzt dringend prüfen, ob
Kompromisse zur
Finanzierung seitens Ihres Ministeriums doch
noch möglich sind.
Die Ergebnisse des Vermittlungsausschusses
abzuwarten wäre jedenfalls
aus zeitlichen Gründen unverantwortlich. Wenn
sich hier nichts
bewegt, kann das Programm zum nächsten
Schuljahr nicht starten und
Deutschland hätte 20 Millionen Euro Fördermittel
aus Brüssel
verschenkt.
Wie zu erwarten war, ist mit der
Bundesratssitzung vom 10.07.09 das
Schulobstgesetz an den Vermittlungsausschuss überwiesen
worden. Bund
und Länder konnten sich nicht über die
erforderliche Kofinanzierung
einigen.
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Quelle:
BayernSPD-Landtagsfraktion Presse
SPD-Rechtspolitiker Arnold: FDP zusammen mit
CSU und Freien Wählern
in einer neuen Allianz gegen den Datenschutz
Die FDP opfert ihre liberale Programmatik der
Koalitionsdisziplin mit
der CSU
"Nur auf dem Papier erweist sich die FDP,
die sich gerne selbst als
die Datenschutzpartei bezeichnet, als
solche", stellt der
SPD-Rechtspolitiker Horst Arnold fest. Anstatt
mit SPD und Grünen
entsprechend den Änderungsvorschlägen des
neuen bayerischen
Datenschutzbeauftragten Petri zum
Polizeiaufgabengesetz und zum
Bayerischen Verfassungsschutzgesetz zu stimmen,
habe die FDP mit CSU
und Freien Wählern eine Allianz gegen den
Datenschutz geschlossen, so
Arnold.
Anlass für die Feststellung des
SPD-Abgeordneten ist das
Abstimmungsverhalten der FDP im Rechtsausschuss
des Landtags bei der
Beratung eines Gesetzentwurfs von FDP und CSU
zur Änderung des
Polizeiaufgabengesetzes und des Bayerischen
Verfassungsschutzgesetzes, zu dem eine umfängliche
Stellungnahme des
Landesdatenschutzbeauftragten vorgelegen hat.
Mit einem
Änderungsantrag und in der Sitzung noch mündlich
vorgetragenen
Änderungen hat die SPD die detaillierten
Vorschläge des
Datenschutzbeauftragten aufgegriffen und
alternativ zum Gesetzentwurf
abstimmen lassen.
In den Änderungen ging es um die Verbesserung
des Schutzes privater
Lebensgestaltung bei heimlichen Maßnahmen wie
der Wohnraumüberwachung
durch Polizei und Verfassungsschutz, der
Telekommunikationsüberwachung durch die
Polizei und der
Online-Durchsuchung durch Polizei und
Verfassungsschutz, die die
SPD-Fraktion generell ablehnt. Keiner einzigen
Änderung, die von der
SPD gekommen sei, habe die FDP zugestimmt.
Arnold: "Damit hat sich
die FDP selbst entlarvt sie beugt sich der
Koalitionsdisziplin und
verweigert sich, daran mitzuwirken, dass das
PAG und das Bayerische
Verfassungsschutzgesetz unter dem Blickwinkel
des Datenschutzes
geändert werden. Die liberale Programmatik ist
das Papier nicht wert,
auf dem sie abgedruckt ist."
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