AfA- Unterfranken

 
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Die AfA-Unterfranken begrüsst Sie recht herzlich auf dieser Unterseite von der Web-Seite des Bezirksvorstandes  der  Unterfranken SPD! HERZLICH WILLKOMMEN !!
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 Funktionsträger
AfA-  Funktionsträger Vorname, Nachname Adresse
Vorsitzender Klaus Böwer Arnstein
     
Stellvertr. Vorsitzender Hugo Ennemoser
 
Niederwerrn-Oberwerrn
 
 
Stellvertr. Vorsitzender Richard Brand
 
Würzburg
     
Stellvertr. Vorsitzender Gerd Glaser Würzburg

 

Stellvertr. Vorsitzende Simone Ennemoser Niederwerrn-Oberwerrn
     

AfA sorgt sich um Jobs bei US Army und kritisiert Schlecker

Schweinfurt (23.1.2012) - Mindestlohn, Rente mit 67, Leiharbeit und die zivilen Arbeitsplätze bei der US Army waren die Themen der AfA im Unterbezirk Schweinfurt/Kitzingen, der Arbeitnehmerorganisation der SPD. Hugo Ennemoser, AfA-Vorsitzender und Betriebsrat, stellte zur Diskussion um den US-Army-Standort Schweinfurt fest, dass er bestürzt gewesen sei, als er lesen musste, dass man sich schon Gedanken um die Liegenschaften machen solle. „Ich mache mir Gedanken um die Menschen, die dort arbeiten, nicht um die Liegenschaften“, so Ennemoser.

Von einer Schließung des Standortes Schweinfurt wären schließlich über 500 Arbeitsplätze betroffen. Und selbst wenn der Standort erhalten bliebe, würden 113 Stellen gestrichen. Ennemoser kritisierte, dass es hierfür keine Begründung gebe: „Die Arbeit ist nicht weniger geworden, sie muss zukünftig nur von weniger Menschen geleistet werden!“ Fredi Wiebusch stellte eine weiteres zentrales Thema der AfA in den Mittelpunkt: den Mindestlohn. „Wir fordern einen flächendeckenden Mindestlohn von 8,50 Euro“, so Wiebusch.

Mit dieser Forderung habe sich die AfA innerhalb der SPD ebenso gut durchsetzen können, wie mit ihrer Haltung zur Rente mit 67. So könne man erst dann das Renteneintrittsalter erhöhen, wenn tatsächlich mehr als die Hälfte der über 60-Jährigen versicherungspflichtig beschäftigt seien. „Da dies derzeit nicht der Fall ist, lehnen wir die Erhöhung des Renteneintrittsalters ab, da diese faktisch eine Rentenkürzung darstellt“, so Wiebusch.

Auch die Insolvenz der Firma Schlecker beschäftigte die AfA. Othmar Röhner aus Mainstockheim, Betriebsratsvorsitzender der Haßfurter Firma Uponor, stellte fest, dass gerade die Betriebe, die eine aktive Arbeitnehmervertretung behinderten und im Umgang mit ihren Arbeitnehmer oftmals für Negativ-Schlagzeilen sorgten, wirtschaftlich oftmals nicht gut dastünden. „Gute Qualität braucht gute Löhne“, so Röhner und weiter: „Gut bezahlte und behandelte Mitarbeiter sind motivierte Mitarbeiter. Gute Chefs wissen das!“

Auch Wahlen zur AfA-Bezirkskonferenz standen an: Als Delegierte wurden gewählt: Marietta Eder, Simone Ennemoser, Marco Maiss, Gisela und Reinhold Rausch, Othmar Röhner, Rita und Stephan Rolli, Isabella Walter und Fredi Wiebusch. Ersatzdelegierte sind Hugo Ennermoser, Karl Rosentritt und Peter Then.


Termine : AfA 

 

 

Am 10.März 2012 in 97424 Schweinfurt 

Sportgaststätte TV-Oberndorf

Hermann -Gräf-Allee 1

Beginn 11.00 Uhr

Telefon :  09721 8858 0

Bezirkskonferenz der AfA -Unterfanken mit Neuwahl des Vorstandes !!

Wir freuen uns schon zahlreiche Delegierten/inen in Schweinfurt begrüßen zu können.

Die Sportgaststätte ist für Rollstühle geeignet !! 


 


Leiharbeit -Video-wird mit dem Mediaplayer abgespielt !!

 Mindestlohn-Zeitarbeit-Leiharbeit - PDF

Otmar Schreiner

Anette Kramme

Fakten-Frank Hofmann

Die AfA-Unterfranken unterstützt den DGB << bitte anklicken

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AfA-Unterfranken>> Info 

Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD

Menschenwürdig leben und arbeiten!

Die Würde des Menschen steht im Mittelpunkt unserer Politik.Wirtschaftlicher Erfolg und soziale Sicherheit sind kein Gegensatz,sie bedingen einander.Unser Sozialstaat soll soziale und ökonomische Teilhabechancen für alle Bürgerinnen und Bürger gewährleisten und Ausgrenzungen beseitigen.Soziale Sicherheit ist Voraussetzung für die freie Entfaltung des Menschen und seine Fähigkeiten,ein selbtsbestimmtes Leben zu führen.Wir wollen diesen Sozialstaat mit den Kernelementen Soziale Sicherheit,Emanzipation und Changengleichheit verteidigen.

SICHERE ARBEITNEHMERRECHTE

Wir verteidigen die erkämften Rechte der Arbeitnehmerinen und Arbeitnehmer.Für uns stehen Tarifverträge und die Tarifautonomie nicht zur Disposition. Die Mitbestimmung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf gleicher Augenhöhe gehört zu den zentralen Grundlagen unserer sozialen Wirtschaftsordnung. Wir wollen gesicherten Kündigsschutz für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer!Und wir wollen Schluss machen mit den befristeten Arbeitsverträgen ohne sachlichen Grund.Man kann nicht einerseits die Kinderlosigkeit in unseren Land beklagen und andererseits immer mehr gerade junge Menschen in prekäre Arbeitsverhältnisse abschieben.

Wir wollen Zeit - und Leiharbeit auf ein Mindestmaß begrenzen.Die hervorziehende und vorhandene Altersarmut muss Einhalt geboten werden. Ein einheitlicher Mindestlohn in der gesamten Bundesrepublik von 8.50 € in der Stunde muss eingeführt werden.

 

BETEILIGUNG AM ERWIRTSCHAFTETEN WOHLSTAND

Die Arbeitnehmerinen und Arbeitnehmer haben seid Jahren große Opfer gebracht.Die Reallöhne sind gesunken,während die Gewinne aus Unternehmens- und Vermögenseinkommen deutlich gestiegen sind.Die Lohnzurückhaltung hat nicht zu mehr Beschäftigung geführt,sondern zu Nachfrageschwäche und rückläufiger Beschäftigung. Die AfA unterstützt die gewerkschaftliche Lohnpolitik,die sich an den Komponenten Produktivitätssteigerung,Inflationsausgleich und Verteilungsrechte orientiert.

MENSCHENWÜRDIG ARBEITEN

Wir wollen gerechte Löhne für gute Arbeit. Erwerbsarbeit muss die Existenz sichern.Aber 2,5 Millionen Menschen Menschen erhalten trotz Vollzeitarbeit Armutslöhne. Diese Niedriglöhne sind kein Einstieg in eine bessere Zukunft,sondern bedeuten meist verharren in Armut.Aus sozialen und ökonomischen Gründen muss der Niedriglohnsektor zurückgedrängt werden.

DIE AfA FORDERT DIE AUSWEITUNG DES ARBEITNEHMERENTSENDEGESETZES AUF ALLE WIRTSCHAFTSBEREICHE UND EINEN GESETZLICHEN MINDESTLOHN.WIR BRAUCHEN EINE ABSICHERUNG NACH UNTEN,TARIFLICH UND GESETZLICH !

AfA- Unterfranken

Hugo Ennemoser           SPD Bayern

A f A

 

 

 

Vertreter der AfA im Bezirksvorstand der SPD -Unterfranken.

 

 

 

 


Armutslöhne- alle sind bedroht!

KEIN LOHN UNTER 8.50 €

in der ganzen BRD.

Nach 20 Jahren der Wiedervereinigung gibt es für uns kein Ost und West mehr !!

Es gibt nur noch eine Bundesrepublik Deutschland !

! Das Risiko, auf einen Armutslohn abzurutschen wächst für jeden.

! Armut trotz Arbeit verletzt die Menschenwürde.

Immer noch werden - typische - Frauentätigkeiten schlechter bezahlt.

Begründung : Frauentätigkeiten sind angeblich weniger produktiv.

Beweis : Die niedrige Bezahlung.

Mindestlohn schafft mindestens 70.000 Arbeitsplätze.

Unternehmen, deren Existenz lediglich davon abhängt, ihren Beschäftigten wenigerals einen zum Leben ausreichenden Lohn zu zahlen, sollen in diesem Lande kein Recht mehr haben, weiter ihre Geschäfte zu betreiben. Mit einem zum Leben aus-reichenden Lohn meine ich mehr als das bloße Existenzmimimum- ich meine Löhne,die ein anständiges Leben ermöglichen.

US Präsident Franklin D. Roosevelt, Juni 1933

! Viele Unternehmer profitieren von Armutslöhnen.

Während die Bezüge deutscher Topmanager in den vergangenen Jahren

explosionsartig um bis zu 300 % gestiegen sind, wuchs gleichzeitig ein

riesiger Niedriglohnbereich heran.

13.5 % Einkommensarme gibt es in Deutschland. Wegen zunehmender

Überschuldung sind in Wirklichkeit aber mehr als 20%  Bürgerinnen und Bürger von Armut

betroffen.

! Das Ausmaß der Niedriglohnbeschäftigten in Deutschland liegt mittlerweile

über dem EU- Durchschnitt!!

Eine Absenkung der Lohnkosten um durchschnittlich 10 bis 15 %

würde ausreichen, die Arbeitslosigkeit in unseren Land weitgehend

zu beseitigen.

Programm der CDU, 18. Parteitag , 6. bis 7. Dezember 2004 in Düsseldorf

! Beschäftigte in kleineren Betrieben und in Diensleistungsbranchen müssen

besonders häufig mit Niedriglohn auskommen.

Zwei Drittel sind Frauen.

!Fast alle Länder in Europa haben einen gesetzlichen Mindestlohn.

! Sonderfall Deutschland: abnehmende Tarifbindung , aber kein gesetzlicher Mindestlohn.

! Gering Qualifizierte sind besonders häufig arbeitslos , weil sie von qualifizierten

Bewerbern verdrängt werden. Nicht weil sie zu hohe Lohnforderungen stellen.

!Kombilöhne ermöglichen lohndumbing , setzten das gesamte Lohngefüge unter Druck und beschleunigen die Spirale nach unten:

noch weniger Kaufkraft , noch mehr Arbeitslose.

! Breit angelegte Kombilöhne bringen kaum Beschäftigung , sind aber enorm teuer.

Viele Milliarden Euro € werden verschwendet und fehlen für sinnvolle Aufgaben.

!DieBezahlung einzelnerTätigkeiten ist nicht eine Frage der Wertschöpfung , sondern

der Wertschätzung.

!Tarifverträge allein sind kein Mittel gegen Armutslöhne. Wir brauchen

 gesetzliche Regelungen.

!Ein menschenwürdiges Leben ist nur möglich,wenn die

kulturelle und politische Teilhabe an der

Gesellschaft gewährleistet ist.

Schutzklauseln sind konservativ-liberalen Kreisen

ein Dorn im Auge.

Die SPD insbesondere die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen hat es sich zur Aufgabe gemacht dieser berechtigten Forderung Nachdruck zu verleihen.

CDU-CSU und FDP sind gegen einen Mindestlohn. Die SPD und der DGB können es nicht verstehen,das man Arbeitnehmer/inen für Hungerlöhne beschäftigt und man nur auf Jobsicherung verweist. 20 Länder der Europäischen Union haben Mindestlöhne.Länder, wie zum Beispiel >Zypern< nicht. Daran orientieren sich anscheinend die Unionsparteien.  

Die Reichen werden immer Reicher - die Armen immer Ärmer!!

So kanns nicht weitergehen!!!

 

 

AfA -Unterfranken

Hugo Ennemoser                     

 

 

SPD

BAYERN


Sperrzeiten für Arbeitslose!

Die Arbeitsagenturen haben im vergangenen Jahr gegen mehr als 500.000 Arbeitslose so genannte Sperrzeiten verhängt. Nach einem Bericht einer grossen deutschen Tageszeitung erhielten die Betroffenen im Schnitt rund fünf Wochen lang kein Arbeitslosengeld, weil sie gegen verschärften Regeln verstoßen haben.

2006 deutlich mehr Sperrzeiten

Insgesamt haben die Arbeitsagenturen 2006 deutlich mehr Arbeitslose mit Kürzungen ihrer Bezüge bestraft als im Jahr zuvor. Während von Mai bis Dezember 2005 - eine Statistik für das Gesamtjahr liegt nicht vor - gegen 261.000 Arbeitslose Sperrzeiten verhängt wurden , waren im gleichen Zeitraum 2006 mehr als 378.000 Arbeitslose betroffen. Das entspricht einem Anstieg um fast 45 %.

Die Zunahme bei den Sperrzeiten ist jedoch keine Folge eines schärferen Vorgehens der Arbeitsagenturen, sondern geht auf eine Gesetzesänderung im Zuge der Hartz-Reformen zurück. Demnach wurde 2006 erstmals automatisch  eine Woche Sperrzeit verhängt, wenn sich ein Arbeitsloser nicht sofort nach Erhalt seiner Kündigung bei der örtlichen Arbeitsagentur arbeitslos gemeldet hat. Zuvor wurde die Strafe dafür individuell von den Agenturen festgelegt.

Bitte, melden Sie sich sofort nach Erhalt ihrer Kündigung oder

beim Auslaufen ihres befristeten Arbeitsverhältnisses

sofort Arbeitssuchend !!!

Wir wollen mithelfen Sperrzeiten zu verhindern!!

AfA -Unterfranken   SPD

 


Informationen zum Arbeitslosengeld II

Wie wird Einkommen angerechnet?

Der rechnerische Leistungsanspruch für Arbeitslose und ihrer Familien ist nicht der Auszahlbetrag,den die Arbeitsagentur tatsächlich überweist. Denn fast jedes Einkommen im Haushalt wird nahezu vollständig angerechnet, das heißt vom Leistungsanspruch abgezogen. Dadurch vermindert sich der ausgezahlte Betrag im schlechtesten Fall auf Null.

Auszahlungsbetrag = Leistungsanspruch minus anrechenbares Einkommen.

Voll angerechnet werden etwa Kindergeld, Arbeitslosengeld oder Krankengeld. Einkommen aus Erwerbsarbeit wird oberhalb eines äußerst niedrigen Freibetrag ( 15 bis 30 % vom bereinigten Nettoeinkommen) angerechnet. Dies gilt für einen Nebenjob des Arbeitslosen ebenso wie des Verdienst des Partners.

Beispiel:

Eine Musterfamilie steht eigentlich eine monatliche Unterstützung von

1.349 € zu. Die Familie bezieht aber 154 € Kindergeld. Der Vater ist arbeitslos, die Mutter arbeitet Vollzeit im Einzelhandel und verdient brutto 1.400 €.

Vom bereinigten Netto darf sie nur 188€ anrechnungsfrei behalten, 733 € werden angerechnet.

Unterm Strich bekommt die Familie nur 462 €  an ALG  II und Sozialgeld ausbezahlt.

Rechnung.

1349 €  ( Anspruch) minus 154 € (Kindergeld) minus 733 €( Verdienst Mutter) = 462 € (Auszahlbetrag).

Was ist mit den Ersparnissen?

Vermögen oberhalb des Freibetrages muss zunächst für den Lebensunterhalt verbraucht werden, bevor ein Anspruch auf Alg II besteht. Der Freibetrag liegt bei 200 € pro Lebensjahr und maximal 13.000 € jeweils für den Arbeitslosen und den Partner.

Wie hoch ist das Alg II !!

Die Höhe der Regelleistung hängt davon ab, wie der Haushalt zusammengesetzt ist und wie alt die Personen sind.

Regelleistungen Alte Länder einschl. Berlin

Allein Stehende - allein Erziehende   345 €            neue Länder    331 €

Ehe- ( Partner) jeweils                          311 €                                           298 €

Kind unter 14 Jahren                             207 €                                         199 €

Kind über 14 aber unter 18 Jahren  276 €                                           265 €

Ein Tipp von der AfA:

Umgehend Wohngeld beantragen!!!

Den tatsächlich erhaltenes Wohngeld fließt in die Berechnung ein und erhöht den Zuschlag.

AfA- Unterfranken

  


Kindergeld:

Den Anspruch auf Kindergeld haben Personen , die Kinder haben und in Deutschland wohnen. Dasselbe gilt für Ausländer mit einer gültigen Aufendhaltsbescheinigung oder - erlaubnis oder für Väter und Mütter, die zum Beispiel aus beruflichen Gründen im Ausland leben.

Für jedes Kind erhält nur eine Person Kindergeld, wer das Kindergeld bekommt, können die Eltern aber frei wählen. Bei getrennt lebenden oder geschiedenen Eltern erhält derjenige das Kindergeld,bei dem das Kind lebt,dies gilt auch für Großeltern, Paten etc. Für die ersten drei Kinder erhält man 154 € pro Monat, für jedes weitere Kind 179 € pro Monat bezahlt.

Kindergeld ist unabhängig vom Einkommen der Eltern.

Elterngeld:

Ab den 1. Januar 2007 tritt das Elterngeld an der Stelle des Erziehungsgeldes.Für Normal- und Gutverdiener beträgt die Höhe des Elterngeldes 67% des zuvor bezogenen, weggefallenen Netto-Einkommens. Bei Besserverdienenden liegt die Bemessungsgrenze bei 2700 €, es werden max. 1800€ Elterngeld pro Monat gezahlt. Für Geringverdiener ist eine oberhalb der 67 % liegende Entgeld- Summe festgelegt: je 2 € unterhalb von 1000 € steigt der Prozentsatz um 0,1 %.

Das Elterngeld wird bis zu 12 Monate ausbezahlt und kann um 2 Monate,die so genannten Partnermonate verlängert werden,sofern der zweite Elternteil mindestens für diese beiden Monate die Elternzeit in Anspruch nimmt.

AfA-Unterfranken

 

 

 

 


AfA-Unterfanken

Anlaß des ,,Zuges der Erinnerung'' ist der Auschwitz-Gedenktag, an dem die Befreiung des gleichnamigen Konzentrationslager (27.01.1945) mit bundesweiten Ehrungen der Opfer begangen wird.

Millionen, vor allem Juden, wurden von der Reichsbahn nach Osteuropa deportiert. In den Vernichtungslagern fanden Sie dann den Tod. Junge,Alte,Frauen,Männer und Kinder.Auch Menschen aus Würzburg und Schweinfurt und vielen Gemeinden Mainfrankens waren darunter.

In Würzburg gab es eine lebendige jüdische Gemeinde. Sie waren Würzburger. Was anfänglich mit Boykott und Schikanen,Schmähungen begann,endete mit Enteignung,Vertreibung und Massenmord. Wenn Sie in der Stadt spazieren gehen,werden ihnen möglicherweise goldene Pflastersteine mit Inschrift auffallen- Stolpersteine.Sie erinnern an ermordete Mitbürger.

Der Großteil der Opfer wurde auf dem Schienenweg nach Ausschwitz transportiert. Tagweise kamen im Konzentrationslager Auschwitz,im Vernichtungslager Treblinka und in den übrigen Mordstätten mehrere Züge mit jeweils bis zu 20.000 Menschen an.

Viele jüdische Familien flohen zwar ab 1933 aus Deutschland,wurden aber im Verlauf des Krieges von der vorrückenden Wehrmacht eingeholt. So gerieten über 600 Kinder deutscher Emigranten, die sich nach Frankreich gerettet hatten, in die Fänge der Gestapo. In den Todeszügen aus Frankreich saßen auch Kinder aus Würzburg und Fürth.Wir wollen besonders der Kinder gedenken-über 11.000, die europaweit mit der Reichsbahn in den Tod transportiert wurden.

EINZELSCHICKSALE

Margot Hecht wurde in Hannover geboren und nur 15 Jahre alt. Die Reichsbahn deportierte Margot und ihre Eltern ( Herz und Martha Hecht) am 19.08.1942 mit den Transport Nr. 21 nach Auschwitz.

Adele Gönninger stammt aus Nürnberg. Mit ihrer älteren Schwester Elisabeth wurde sie am 5.08.1942 in das Vernichtungslager Auschwitz transportiert.

Georges Lion wurde am 28.08.1924 in Saabrücken geboren. Der 18 jährige Junge wurde am 28.06.1942 verhaftet und mit den Transport Nr.5 transportiert.

Yetta Goldberg wurde  in Berlin geboren und konnte mit ihren Eltern nach Italien fliehen. Dort machte sie die Gestapo ausfindig und schickte das 13 jährige Mädchen mit den Bahntransport Nr.64 am 7.12.1943 in den Tod.

Paul Cymerman wurde am 30.03.1929 in Hamburg geboren,in Paris verhaftet und am 7.08.1942 mit den Transport Nr.16 verschleppt. Wie die meisten deportierten Kinder kehrte Paul nicht zurück.

Die überlebenden Esther Bejarano und Peter Gingold(franz.Resistance) appellierten gemeinsam 1997 an die JUGEND!!

'' Wir hoffen auf Euch, auf eine Jugend, die das alles nicht stillschweigend hinnehmen wird! Wir bauen auf eine Jugend, die sich zu wehren weiß, die sich nicht mit dem Zeitgeist anpasst, die ihm zu trotzen versteht, und deren Gerechtigkeitsempfinden nicht verlorengegangen ist. Wir setzen auf eine Jugend, höllisch wachsam gegen alles, was wieder zu einer ähnlichen Barberei führen könnte; wo Menschenrechte verletzt werden; eine Jugend, die sich in der Tradition des antifaschistischen Widerstandes stellen vermag, eine Jugend, die diese Tradition aufnimmt und auf ihre Art und Weise weiterführt''

 

AfA-Unterfanken

 Vorsitzender>> Klaus Böwer

                          


Impressum

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Hugo Ennemoser >AfA-Vertreter im Bezirksvorstand der Unterfranken-SPD

Mehr Informationen unter dem Impressum des Ortsvereins Oberwerrn !!!

 www.spd-oberwerrn.de

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 
 

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